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Nomen est Omen

Das ist die kleine Ina! Sie ist ein Regenkind und stand heute die ganze Zeit, während ich ihre Kleidung nähte, am Fenster und zählte Regentropfen und staunte über die kleinen Wasserpfützenkronen, die entstehen, wenn der Regentropfen die Wasseroberfläche berührt.

Ina kam zu ihrem Namen, weil unsere liebe Tanzlehrerin Ina leider ganz weit fort von uns und Berlin zieht. Morgen ist die letzte Tanzstunde und wir werden Ina, die netten Kinder und ich einige nette Mütter vermissen, mit denen ich die 45 min strickend, lachend und redend abgesessen habe. Aber auf Ina wartet der Traum vieler Großstadttiere: Leben im Grünen. Leben im Häusle! Und Puppe Ina wartet auf Ihr Zuhause!

Die Namen meiner Puppen: Am liebsten ist mir, wenn jedes Kind bzw. die Puppenmama sein Puppenkind selbst ‘benamst’! Es ist ja ein ganz inniger Prozess, der das Kind an die Puppe bindet. Und durch den Namen erst bekommt das Puppenkind seinen Charakter und Eigenschaften zugeschrieben und wird durch das Kind als Gegenüber anerkannt!

Warum vergebe ich als Puppenmacherin dann aber Namen? Ganz schlicht ist es so: ich kann es nicht lassen. Ich habe schon immer gerne Namen verteilt. Meine Puppen und Kuscheltiere, Auto (Theodor), Fahrräder: seit jeher mache ich vor nichts halt!

Und gerade, wenn ich ein kleines Wesen erschaffe und es erstmalig seine Gesichter zeigt (das Puppenkind zeigt ja auf seinem Weg zur Werdung ganz unterschiedliche Seiten/ Gesichter von sich) dann muß ich seinen für mich vorherrschenden Charakter einfach benennen! Ist es über die vielen Stunden, die ich mit ihm verbracht habe nicht auch ein Teil meiner selbst geworden?

Also nehmt meine Namen als Vorschlag oder als Arbeitstitel! Vielleicht laßt ihr aber auch eurem Kind die Zeit den ureigenen Namen des Puppenwesens auszusuchen!

Adieu Emler

 

Emler ist schon nach Hause zu ihrer ganz lieben Mama gereist. Nicht allzu weit fort im Norden von Berlin wird sie geliebt und geknuddelt. Hat andere Freunde zum spielen und es kommt Besuch, auch wieder zum spielen.

So schnell bin ich ein Puppenkind noch nicht losgeworden. Es ist ein magischer Augenblick, wenn es erscheint hinter Maschen und Wolle, das Gesicht wird gestickt und die Haare gehäkelt! Rund wird das Kinde mit der entsprechenden Kleidung. Und immer wenn so ein kleines Wesen eine Weile im bienengewachst duftendem Erlenholzschrank schläft, dann muß ich mal hingehen und es anschauen, es an mich drücken und ein bisserl zufrieden mit mir sein!

Es ist gar nicht leicht, so ein Wesen dann, huppdiwupp, wieder herzugeben aber eine Freude zu wissen, dass es in ebendsolche liebevollen Arme nach Haus geholt wird!

Habt eine erfrischende JuniRestWoche! Ich persönlich arbeite schon an den nächsten zwei Wesen und hoffe ich finde noch Zeit um ein paar kleine Badeanzüge zu nähen!

Herrlich ist der Sommer!

 

Emler

Hier ein paar Fotos von Emler, meinem Kuller-Baby.

Sie ist ein wenig schüchtern am Anfang.  Sie wartet noch auf ihre Windel und will unbedingt noch was Wärmendes und in dieser Zeit kullert sie durch die Wohnung und höhrt den Vögeln zu.

Emler ist 43cm/17inches groß und ich staune über den Unterschied zu Baby Ana, die nur 3 cm kleiner ist.

Das Haar ist aus dem wundervollen DollyMo brushable gehäkelt und ich liebe es! Nicht nur die Farben sind natürlich und nicht so künstlich, sondern dieser wunderbar fluffige Haarkranz, der sich ganz nebenbei einstellt gibt vor allem dem BabyFlauschHaar einen sehr natürlichen Effekt. Allerdings dauert die Perücke auch entsprechend länger in der Herstellung.

Emler ist gewichtet und hat einen Po. Und natürlich einen Bauchnabel!